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Die Forschungsgruppe "D.O.T. – Die offene Tür" wird Maßnahmen entwickeln, die die soziale Verbundenheit zwischen Kindern beim Wechsel von der Volksschule in die Sekundarschule fördern

Krems (OTS) - "Gelungene soziale Integration ist eine wichtige Ressource für Kinder, um gesund erwachsen zu werden, und fördert deren Selbstwertgefühl. Beim Wechsel in eine andere Schule verlieren Kinder oft wichtige Bezugspersonen oder sogar ihr gesamtes bisheriges soziales Netz und müssen ihren Platz in der neuen Gruppe erst wieder finden. Hier besteht die Gefahr, dass Kinder den Anschluss verlieren, aber gleichzeitig die Chance für einen Neustart", so Beate Schrank, Fachärztin für Psychiatrie und psychotherapeutische Medizin, anlässlich der Vorstellung der Forschungsgruppe "D.O.T. – Die offene Tür" am 11. Jänner.

Sie wird die Forschungsgruppe mit Sitz in Krems leiten, die von der Ludwig Boltzmann Gesellschaft (LBG) in Kooperation mit der Karl Landsteiner Privatuniversität für Gesundheitswissenschaften (KL) gegründet wurde und jetzt ihre Arbeit aufnimmt.

Angebot für Kinder zwischen neun und zwölf Jahren

Die Forschungsgruppe D.O.T. wird eine Reihe an Maßnahmen entwickeln, die die Verbundenheit von Kindern fördern. Zu den Maßnahmen zählen Workshops an Schulen, die soziale Integration spielerisch thematisieren, sowie – als zentrale Anlaufstelle für Kinder – die Entwicklung eines digitalen sozialen Netzwerks mit Lernspielen, bei denen Kinder Fertigkeiten wie Emotionsregulation oder Empathie üben können. Die ersten Angebote wird es in Niederösterreich geben.

"Diese Maßnahmen sind für alle Kinder zwischen neun und zwölf Jahren gedacht. Wir wissen aber, dass es Kinder gibt, die mehr Förderung brauchen als andere. Kinder können – abgesehen von der Herausforderung des Schulwechsels – mit verschieden Problemen konfrontiert sein. Das Spektrum reicht von der Scheidung der Eltern über Alkoholmissbrauch und Gewalt zuhause bis hin zu schweren psychischen Erkrankungen ...
Quelle: OTS0109, 11. Jan. 2018, 12:07

153 Gesetzesbeschlüsse, davon ein Drittel nach Koalitions-Aus

Wien (PK) - Das abgelaufene Parlamentsjahr endet, wie es begonnen hat: Der Nationalrat tritt zusammen, um ein Gesetz für einen Wahltermin zu beschließen. War es im vergangenen Herbst die Verschiebung der Wiederholung der Bundespräsidenten-Stichwahl, sind es jetzt, bei Tagungsende, Neuwahlen. Nach einigen medial ausgerufenen Regierungskrisen, einem neu ausverhandelten Regierungsprogramm im Jänner, einem zurückgetretenen Vizekanzler samt anschließendem Koalitions-Aus im Mai sowie 153 Gesetzesbeschlüssen später wird die laufende XXV. Gesetzgebungsperiode vorzeitig beendet. Der Nationalrat beschließt am 13. Juli seine Auflösung, am 15. Oktober wird das Parlament neu gewählt.

Zusammengetreten ist der Nationalrat zwischen September 2016 und Juli 2017 52 Mal. Hinzu kommen in dieser Tagung 148 Ausschusssitzungen, 18 Unterausschusssitzungen sowie 18 Sitzungen des Hypo- und Eurofighter-Untersuchungsausschusses. Die Abgeordneten haben dabei 153 Gesetze beschlossen, 24 Staatsverträge genehmigt und 9 Bund-Länder-Vereinbarungen zugestimmt. Rund 35% der Beschlüsse, und damit fast doppelt so viele wie im vorangehenden Parlamentsjahr, fielen einstimmig aus. Während es im Jänner kein einziges Gesetz im Plenum zur Abstimmung schaffte, wurden nach dem Regierungsbruch 51 und damit ein Drittel aller Gesetze an nur zwei Tagen im Juli beschlossen.

Vom neuen Regierungsprogramm zum freien Spiel der Kräfte

In der ersten regulären Nationalratssitzung im September 2016 wird die Verschiebung der Bundespräsidenten-Stichwahl auf den 4. Dezember beschlossen. Eingebracht hatten das dafür notwendige Gesetz zuvor SPÖ, ÖVP, Grüne und NEOS in einer FPÖ-Sondersitzung zum Thema Flüchtlinge. Als Reaktion auf die Stichwahl-Aufhebung und die Kleber-Panne bei den Wahlkarten-Kuverts wird dann im November ein kleines Wahlrechtspaket verabschiedet, das u.a. ein zentrales Wählerregister bringt. Abgeschlossen werden im Parlament außerdem die Budgetverhandlungen für 2017 mit einer Rekordsumme von 3,47 Mrd. ...
Quelle: OTS0109, 13. Juli 2017, 13:52

"Das Thema Väter in Therapie und Beratung erlebt unterschiedliche Wellen der Aktualität. Bei der Arbeit mit Familien und Paaren erscheint es heute dringlicher und komplexer denn je. Dieses Buch gibt Beraterinnen und Beratern in verschiedenen Kontexten zunächst im Überblick Konzepte und Forschungsergebnisse an die Hand. [...]"

Den gesamten Artikel finden Sie unter folgendem Link: ...
Quelle: Krammerbuch Newsletter September 2016

"Internationale Befunde haben konsistent dargelegt, dass destruktive Paarkonflikte und Scheidungen zu den wichtigsten Risikofaktoren für eine ungünstige kindliche Entwicklung gehören. Für Kinder sind Störungen in der Partnerschaft der Eltern in hohem Maße bedrohlich und gehen im Falle einer Trennung der Eltern mit dem schmerzvollen Bruch des bisherigen Lebensentwurfs einher [...]"

Den gesamten Artikel und weitere Informationen finden Sie unter folgendem Link: ...
Quelle: Newsletter: Ihre Springer Neuerscheinungen 05.01.2015

"Behinderte Menschen als selbstverständlicher Teil des alltäglichen Lebens, ohne Barrieren - das ist Inklusion. Im Alltag gibt es das jedoch eher selten. Ein gemeinsamer Schulunterricht beispielsweise kann nur dann gelingen, wenn ausreichend Personal zur Verfügung steht - das zeigen erfolgreiche Projekte, in denen behinderte und nicht behinderte Schüler miteinander lernen. Das geht jedoch nicht ohne einen pädagogischen Perspektivwechsel.
"nano spezial: Vielfalt leben" begleitet einen behinderten Menschen und seinen Assistenten durch den Alltag und dokumentiert, auf welche Hindernisse die beiden stoßen, wie die Umgebung auf sie reagiert und wie ihr Umgang miteinander ist. Mit vielen Widrigkeiten haben auch behinderte Eltern zu kämpfen: Obwohl Fortpflanzung ein Menschenrecht ist, ist die Elternschaft von Menschen mit Behinderung immer noch ein gesellschaftliches Tabu. "nano spezial" porträtiert ein außergewöhnliches Paar, das sich trotzdem für ein Kind entschieden hat." ...
Quelle: www.3sat.de 03.12.2013

Presseaussendung:
Wien, 19. – 20. April 2013, Internationale Fachtagung der ÖGS - Österreichische Gesellschaft für Sexualforschung & BERATUNGSSTELLE COURAGE:
SEX 2.0 – SEXUALITÄTEN, INTIMITÄTEN UND BEZIEHUNGEN IM ZEITALTER NEUER MEDIEN

Seit der Einführung und Etablierung des Internets befinden sich unsere Gesellschaften in einem rasanten Transformationsprozess: Internet und neue Medien (wie E-Mail, Handy, Computerspiele, Chat, Instant Messaging) haben die Art und Weise unserer Konnektivität mit anderen Menschen vervielfacht und Beziehungsstrukturen einschneidend und gravierend verändert.
Während der Buchdruck vor allem die Zeit verkürzte, mit der Wissen weitergegeben werden konnte, verdichten Internet und neue Medien auch geographische Räume: Menschen am anderen Ende der Welt werden zu Nachbarn in einem globalen Dorf. Die Formen, wie wir mit anderen Menschen in Verbindung treten (können), zu ihnen Beziehungen gestalten (können), haben sich in einer Weise verändert, die wir heute wahrscheinlich noch gar nicht zur Gänze begreifen - geschweige denn erklären können.

Spürbar werden diese Veränderungen auch in den kleinsten Bausteinen unserer Gesellschaft: Familien, Familienverbände und PartnerInnenschaften. Wie sich Internet und neue Medien auf unsere Beziehungen mit/zu anderen Menschen auswirken, hat wiederum direkten Einfluss auf unser Zusammenleben und die gesellschaftliche Ordnung. Neue mediale Räume entstehen, die aktiver denn je von Jung und Alt genutzt werden.

Dabei sind - abhängig von der individuellen Nutzung - alle biologischen und sozialen Geschlechter betroffen. Mehr noch: Internet und neue Medien eröffnen neue Bereiche und Perspektiven: Sie zeigen eine globale Entwicklung auf, die nicht mehr von "nur zwei" Geschlechtern (und noch weniger von einer dichotomen GeschlechtspartnerInnenorientierung) spricht. Ebenso verändern die neuen Medien auch unseren Blick auf Körper und Körperkulturen; ein neuer Fokus auf Körperkonstruktionen und die Veränderung des Verständnisses unseres Körpers und unsere Beziehung zu diesem wird möglich. ...
Quelle: Presseaussendung 07.02.2013

Zitat:
"Liebe LehrerfortbildnerInnen«, beginnt Margret Rasfeld ihre E-Mail. »Ich bin sehr stolz auf euch, auf euren Mut und euer Engagement. Ihr seid Pioniere für eine neue Lernkultur!« Sie schreibt diese Nachricht an Shana, Tara, Ronja, Ben, Karoline, Szesima, Jakob und Charlotte. Sie sind Schüler, 15, 16 Jahre alt. Von Erwachsenenbildung haben sie keine Ahnung. Und trotzdem werden an diesem Nachmittag 70 Lehrer aus ganz Berlin zu ihnen kommen, auf der Suche nach Inspiration und neuen Erkenntnissen für eine modernere Schule. Die Schüler werden diese Lehrer schulen, »um als Experten in eigener Sache den großen Tanker Schule ein ganzes Stück weiterzubewegen«.

So jedenfalls wünscht sich das ihre Schulleiterin. Margret Rasfeld wird nicht dabei sein, wenn die Schüler auf all die fremden, zwar neugierigen, aber auch skeptischen Lehrer stoßen. Sie wird zu Beginn ein paar Worte über den besonderen Geist ihrer Schule sagen. Über die mentale Wende, die fast alle ihre Schüler hier vollziehen: vom »Du sollst« zum »Ich kann«. Sie wird von den zwei Grundbedürfnissen eines Menschen sprechen: dem Bedürfnis nach Gemeinschaft und dem Bedürfnis nach Aufgaben, an denen man wachsen kann. Und beschreiben, wie ihre Schule versucht, beidem gerecht zu werden. Dann aber wird sie ihren Schülern die Bühne überlassen. Damit sie auch an dieser Aufgabe ein weiteres Stück wachsen können.

Am Vormittag versammeln sie sich in der Pause noch einmal in Rasfelds Büro, um schnell zu besprechen, wer welchen Workshop übernimmt. »Tara, machst du Klassenrat und Wertschätzungskultur?« – »Klassenrat?«, fragt Tara. »Was soll ich da erzählen, hab ich noch nie gemacht.« – »Beschreib einfach, wie du das in deiner Klasse erlebst«, sagt Rasfeld unbekümmert. Tara nickt – »Okay, wird schon klappen« – und rennt zum Unterricht. Margret Rasfeld verzichtet darauf, mit ihren Schülern Inhalte abzustimmen. Sie hat keine Angst vor der Ehrlichkeit und Spontanität der Jugendlichen. Zu gut weiß sie, dass das, ...
Quelle: DIE ZEIT, 16.12.2010 Nr. 51

"Mit Beginn des Herbstsemesters 2010 hat die Volkshochschule Brigittenau in der Raffaelgasse 11-13 das Programmangebot an praxisnahen Kursen und Lehrgängen für Eltern ausgebaut. Erstmalig startet am 5. Oktober auch der Elternbildungslehrgang "Ich will doch nur das Beste". Darin erfahren Interessierte alltagsrelevante Ratschläge zum Umgang mit Kindern, auch in Übergangs- oder Problemsituationen.

Der neue Lehrgang "Ich will doch nur das Beste" bietet Eltern Orientierung und Sicherheit, um so in der täglichen Erziehungsarbeit selbstsicherer, ruhiger und entspannter agieren zu können. So wird das Zusammensein mit dem eigenen Kind zu einem besonderen Erlebnis. Themen im Rahmen des Lehrgangs sind unter anderem Erziehungsstile, Umgang mit schwierigen Situationen, Fragen der Entwicklungspsychologie, Sexualerziehung, Suchtprävention und Kreativitätsförderung.

Weitere Kurse im Bereich der Elternbildung an der VHS Brigittenau sind unter anderem "Erste Hilfe bei Kindernotfällen", "ADS/ADHS", "Linkshändige Kinder fördern", "Kinder und Medien", "Scheiden tut weh" oder "Babymassage". Spezifische Elternbildungsangebote gibt es zu den Themen Pikler-Pädagogik, Pflegefamilie oder "Wenn aus PartnerInnen Eltern werden - für gleichgeschlechtliche und verschiedengeschlechtliche Paare".

Weitere Informationen finden Sie im Kursprogramm der VHS Brigittenau, Telefon 01 330 41 95 oder im Internet unter: ...
Quelle: www.wien.gv.at/rk/msg/2010/10/01011.html

Von 28. bis 30. Juli dreht sich bei Ich + Du = Wir alles, ums miteinander Spielen und Spaß haben, dabei Gemeinsamkeiten erkennen und Anderssein verstehen. Täglich von 14 bis 19 Uhr erleben Kinder im Stadtpark bei kreativen Mitmachstationen, Gesellschaftsspielen und einem interaktiven Bühnenprogramm, das simultan in die Österreichische Gebärdensprache gedolmetscht wird, Anderssein von seiner schönsten und actionreichsten Seite. "Das gemeinsame Spiel hilft schnell Barrieren abzubauen und gemeinsam Neues zu entdecken. Eine Ferienaktion, die Spaß macht, Einblicke in eine andere Welt gibt und damit das Miteinander fördert", freut sich der Kinder- und Jugendstadtrat Christian Oxonitsch.

Spielen mit allen Sinnen ist mit den Brett- und Geschicklichkeitsspielen sowie der Goldwaschanlage der wienXtra-spielebox angesagt. Im interaktiven Erlebnisparcours des ferienspiels haben die BesucherInnen beim Pritscheln, Schütten und Plantschen Spaß mit dem Element Wasser. Eine Schminkstation verwandelt die BesucherInnen in ihre Lieblingstiere oder Fantasiegestalten. Die wienXtra-kinderinfo informiert vor Ort über die Aktionen des ferienspiel-Sommers und hat viele tolle Freizeit-Tipps parat. Dort gibt es auch die Seifenblasen-Station.

Zahlreiche Stationen laden dazu ein, gemeinsam zu spielen, zu sporteln, kreativ zu werden und alle fünf Sinne zu erleben: Mit verbundenen Augen geht es durch den Sinnesgarten. Einkaufen im Rollstuhl, ein Handbike testen, beim Dreibeinlauf mitmachen, ein Tast- und Hörmemory ausprobieren, Schmuckstücke filzen oder einen Geschicklichkeits-Parcours meistern und spielerisch ein paar Worte in der österreichischen Gebärdensprache lernen - beim Ich + Du = Wir ist drei Tage lang gemeinsam Spaß haben und Neues entdecken angesagt! Eine Sinnes-Schnitzeljagd führt die Kids quer durch den Park. Dabei heißt es: Kontakte knüpfen und andere Kinder ansprechen, denn nur gemeinsam gibt es am Ende eine kleine Überraschung.

Auf der Bühne gibt es alle 3 Tage ...
Quelle: Rathauskorrespondenz vom 19.07.2010

"In wirtschaftlich schwierigen Zeiten sollten sich Führungskräfte mit dem Loben ihrer Mitarbeiter zurückhalten!" Christine Bauer-Jelinek, Expertin für Wirtschaftscoaching, warnt vor zu großer Mitarbeiterbindung in Unternehmen, wenn Veränderungen oder Kündigungen im Raum stehen.

Aber ist es nicht gerade dann wichtig mit Lob und Anerkennung zu motivieren, wenn Geld und Sicherheit als Anreiz wegfallen? Die direkt ausgesprochene Wertschätzung erfreut jeden Menschen, sie macht selbstsicher, aktiv und zielstrebig, und bewirkt Leistungsbereitschaft und erhöhtes Engagement.

Schon in der Kindererziehung spielt das Loben eine wesentliche Rolle, und auch in der Paartherapie ist das Loben ein wichtiges Thema.
Quelle: oe1.orf.at/programm 18.2. 2010

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